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Herbert Nauderer
PARASITE ISLAND_the madhouse

Kuratiert von Andreas Bee


Eröffnung: 15. August, 19 Uhr
Ausstellung: 16. August - 22. September 2018

In der Goldstein Galerie zeigt Herbert Nauderer Auszüge seines Zyklus PARASITE ISLAND, der zuletzt im Kallmann-Museum bei München und in der Galerie der HbK Braunschweig zu sehen war.

Der Mausmann – eine Art Alter Ego des Künstlers – führt den Betrachter nicht nur durch dessen multimediale Ausstellung, sondern auch durch eine unheimliche, teils verstörende Parallelwelt menschlichen Seelenlebens.
Bleistift- oder Tuschezeichnungen bilden hier gemeinsam mit Objekten, Dokumenten, Videoloops und Fotomontagen eine komplexe Rauminstallation aus surrealen Elementen, die den Besucher vor den Zwiespalt von Fakt und Fiktion, Sprache und Handlung, Traum oder Alptraum stellen.

Ob die bloße Bleistiftkontur, die energische Schraffur oder die gänzlich ausgefüllte Fläche – Nauderers Zeichnungen sind geprägt von Grau- und Schwarztönen, die durch den schnellen, intuitiven Duktus bestechen. Doch begrenzt er sich nicht allein aufs Blatt. Wiederbelebt als Objekt oder Film, finden sich die gezeichneten Motive im Raum wieder. Diese Zusammengehörigkeit lässt eine narrative Struktur vermuten, die jedoch umgehend durch digitale oder analoge Manipulation der Arbeiten ad absurdum geführt wird. Gefundenes trifft auf Erfundenes und stellt dabei den Betrachter vor die Frage, wie er mit dieser mysteriösen Traumwelt umgeht, die neben Unbehagen und Beklemmung durchaus aber auch ironisch-humoristische Nuancen hervorbringt.



Veranstaltung:

Samstag, 15. September 2018, 20 Uhr
PARASITE ISLAND_mausmannsland
KURZFILM SCREENING UND KÜNSTLERGESPRÄCH


Im Rahmen der Ausstellung Herbert Nauderer PARASITE ISLAND _THE MADHOUSE laden wir Sie zu einem Filmabend mit anschliessendem Künstlergespräch ein.

Sibylle Canonica (Schauspielerin)
Annika Tepelmann (Drehbuch, Regie)
Herbert Nauderer (Konzept, Zeichnung, Regie)

Moderation: Andreas Bee


Weitere Informationen zu Herbert Nauderer finden sie unter www.herbertnauderer.de


GOLDSTEIN GALERIE, Schweizer Straße 84, Frankfurt am Main

Mit freundlicher Unterstützung von:





Ausstellungsansicht Herrenchiemsee (Foto: Nicole Wilhelms, Bayerische Staatsgemäldesammlungen)

KÖNIGSKLASSE IV
GEGENWARTSKUNST IN SCHLOSS HERRENCHIEMSEE

18. MAI - 03. OKTOBER 2018
MAI 2019 - 03. OKTOBER 2019


Seit 2013 zeigt die Pinakothek der Moderne unter dem Titel Königsklasse Werke der Gegenwartskunst in Schloss Herrenchiemsee.

Wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr erstmals dem Atelier Goldstein Künstler Hans-Jörg Georgi ein Raum in dem von König Ludwig II. errichteten Schloss gewidmet wird.

Gemeinsam mit Arbeiten von Wolfgang Laib, Arnulf Rainer, Jean-Michel Basquiat, Günther Förg, Dan Flavin, On Kawara, Kazuo Shiraga, John Chamberlain und Andy Warhol werden seine Flugzeugskulpturen ab dem 19. Mai 2018 auf der Insel des Chiemsees zu sehen sein.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden sie unter www.pinakothek.de




Eröffnung: 4. Juli, 19 Uhr
Ausstellung: 5. Juli - 4. August 2018

EBEN ist eine Zusammenarbeit des Bildhauers Lutz Pillong mit dem Goldstein-Künstler Markus Schmitz, die sich mit Zeichnung und Scherenschnitt auseinandersetzt. Die gezeigte Arbeit der beiden Künstler entwickelte sich in Form eines Dialogs – so entstanden auf der Grundlage von grafischen Fundstücken sowie eigens angefertigten Zeichnungen durch wiederholtes, abwechselndes Bearbeiten nach und nach objekthafte Cut-Outs.

Durch das Beschneiden der Grafiken und Zeichnungen löst sich das Verhältnis von Vorder- und Rückseite auf und zeigt potentiell gleichwertige positiv und negativ Ansichten der einzelnen Blätter. Die produzierte Objekthaftigkeit wird durch die allansichtige Präsentation einiger Grafiken betont. Andere Arbeiten werden in Schichten übereinander gelegt, sodass die Ausschnitte eine Räumlichkeit entstehen lassen, die eine immaterielle dreidimensionale Form andeuten.


Veranstaltung:

Freitag, 20. Juli, ab 19 Uhr
THESE FOOLISH THINGS

Jakob Hoffmann trifft Lutz Pilling und Markus Schmitz


GOLDSTEIN GALERIE, Schweizer Straße 84, Frankfurt am Main

Mit freundlicher Unterstützung von:





o.T. (Mehrgeschosser) von Hans-Jörg Georgi (Foto: Atelier Goldstein)

Wir freuen uns sehr, daß in der diesjährigen Sommer Ausstellung der Royal Academy, koordiniert von Grayson Perry, das Atelier Goldstein mit einer Arbeit von Hans-Jörg Georgi vertreten sein wird.

12. Juni - 16. August 2018


Royal Academy
Burlington House
Piccadilly
London

Weitere Informationen zu Ausstellung finden sie unter www.royalacademy.org.uk



Collection ABCD / Bruno Decharme, Ausstellungsansicht, La Maison Rouge, 2014 (Foto: Atelier Goldstein)

La Maison Rouge schließt zum Ende Jahres. In einer letzten großen Ausstellung thematisieren die vier Kuratoren Antoine de Galbert, Bruno Decharme, Barbara Safarova und Aline Vidal den Traum des Fliegens.

Hans-Jörg Georgi wird in dieser Ausstellung mit seinen Flugobjekten vertreten sein.

16. Juni - 28. Oktober 2018


La maison rouge
10 bd de la bastille
75012 Paris

Weitere Informationen zur Ausstellung finden sie unter www.lamaisonrouge.org







Ausstellung: 24. Mai - 23. Juni 2018
Eröffnung: 23. Mai, 19 Uhr

Wir freuen uns sehr auf die kommende Ausstellung Frauerpower in der Goldstein Galerie hinzuweisen - eine Hommage an die im vergangenen Jahr verstorbene Atelier Goldstein Künstlerin Birgit Ziegert.

Ihr unverwechselbares und überbordendes Werk mit seinen phantastischen und wilden Mensch-, Tier und Pflanzendarstellungen machte Ziegert zu einer der Protagonistinnen des Atelier Goldstein.



GOLDSTEIN GALERIE   Schweizer Straße 84    60594 Frankfurt        


Mit freundlicher Unterstützung von:










Julius Bockelt, ohne Titel, 2017

Wir freuen uns sehr über die erste institutionelle Einzelausstellung von Julius Bockelt im Museum Folkwang. Im Rahmen der Ausstellungsreihe 6½ Wochen werden ab dem 22. März in Essen Zeichnungen auf Papier, Wolkenfotografien sowie seine Experimente mit Seifenblasen als Videoarbeit zu sehen sein.

22.März - 6. Mai 2018
Museum Folkwang, Essen


Am 23. März findet eine Begrüßung und Einführung mit anschließender Performance statt:

Julius Bockelt und Sven Fritz
Superposition
Musikperformance

23. März, 18.30 Uhr

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Weitere Informationen finden sie unter www.museum-folkwang.de








NO29 ANSELM BAUMANN - DELIKATESSEN

Ausstellung: 29. März - 5. Mai 2018
Eröffnung: 28. März, 19 Uhr

Der Frankfurter Künstler Anselm Baumann stellt unter dem Titel Delikatessen in der Goldstein Galerie aus. Der Ort in seiner früheren Bindung an die Feinkost wird ihm zum Anlass, mit seinen Arbeiten aus Gips, Porzellan oder Beton die Einmaligkeit der Kunsterfahrung zu behaupten. An Feinkostläden reizt Anselm Baumann die Verbindung aus Haken, Kachelwänden oder stabilen Thekenaufsätzen mit aufwendigen Dekorationen. Die Verführung zum Genuss macht er zum Thema seiner Ausstellung: von raffinierten Einzelstücken im Schaufenster, über Hakenformationen als Aufhänger für Kunst bis zu einer kompletten Wandinszenierung mit einer doppelten Lage von Reliefs. Zum einen wird die gesamte Wand mit 48 Gipskacheln zu einer Fläche gefasst. Sie bilden quasi den Untergrund für weitere 15 Reliefs. Diese sind Unikate. Ist das Material des Untergrundreliefs Gips, bestehen im Unterschied dazu die Frontreliefs aus dem hochwertigeren Porzellan. Damit kommen zwei Materialien zum Einsatz, die in der Tradition der Verbindung von Kunst und Lebensmittelkultur eine jeweils eigene Rolle spielen.

Für Anselm Baumann vermag sich die Bedeutung von Kunst nur dann zu vollziehen, wenn wir sie körperlich-sinnlich erleben können. Abbildungen von Kunst bringen nicht den eigentlichen Genuss. Die Ausstellung Delikatessen reizt dies aus und verführt.

Diese Version für die Presse ist Auszug aus dem Text Delikatessen und Anselm Baumann von Eva Linhart



GOLDSTEIN GALERIE, Schweizer Straße 84, Frankfurt am Main

Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 12 - 18 Uhr



Mit freundlicher Unterstützung von:








Thomas Hartmann während des Ausstellungsaufbaus in der Goldstein Galerie

NO28 THOMAS HARTMANN - DAS LIEGENDE ZEITIGT SICH IM GESTELL ALS GESETZTES

Ausstellung: 18. Januar - 24. Februar 2018

Eröffnung: 17. Januar, 19 Uhr

Nicht weit entfernt von Schlemmer-Meyer entsteht ein kulinarischer Genuss der anderen Art. Der Künstler Thomas Hartmann baut eine Installation, die an einen Fiebertraum von Diether Roth und Kurt Schwitters erinnert. Der Raum der Galerie Goldstein in der Schweizerstrasse ist transformiert und kaum wiederzuerkennen. Es gibt einen „point of no return“ - einen Kollaps, verursacht durch eine Überdosis Pappe. Der Besucher wird zwangsläufig zum Eskapisten in einem pervertierten Paradiesgärtlein.

Thomas Hartmann


Veranstaltung:

Frank Witzel
Lesung
31. Januar, 19 Uhr

Frank Witzel, Schriftsteller (Deutscher Buchpreis 2015, Deutscher Hörbuchpreis 2016), kommentiert die Ausstellung und liest aus seinem im Herbst 2017 erschienenen Roman "Direkt danach und kurz davor".



GOLDSTEIN GALERIE, Schweizer Straße 84, Frankfurt am Main

Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 12 - 18 Uhr



Mit freundlicher Unterstützung von:











17. Dezember 2017 - 4. März 2018

Stadthaus Ulm
Münsterplatz 50
89073 Ulm

Eröffnung: 17. Dezember, 11 Uhr

Ab Mitte Dezember zeigt das Stadthaus Ulm unter dem Titel Das Beste aus allen Welten Arbeiten aus 17 Jahren Atelier Goldstein.
Die 13 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler des Ateliers machen in ihrer seriellen Arbeitsweise die materielle und thematische Vielfältigkeit seiner Produktion sichtbar: In Malerei, Zeichnung, Scherenschnitt, Grafik und Bildhauerei beschäftigen sie sich mit optischen Phänomenen, Portraits, dem Surrealen des Alltags, Utopien, Vergänglichkeit u.v.m.

Mit Arbeiten von Perihan Arpacilar, Wolfgang Bielaczek. Julius Bockelt, Hans Jörg Georgi, Julia Krause-Harder, Stefan Häfner, Franz von Saalfeld, Christa Sauer, Markus Schmitz, Selbermann, Andreas Skorupa, Juewen Zhang, Birgit Ziegert und Roland Kappel, Mariaberg, als Gast.

Weitere Informationen finden sie unter www.stadthaus.ulm.de







Unter dem Titel No27 Insignien der Macht zeigt die Goldstein Galerie vom 02. November bis zum 16. Dezember 2017 Arbeiten des niederländischen Künstlers Gerard van Lankveld. Reichsapfel, Zepter, Muskete, Uhr, Orgel, überhaupt allerlei Apparate und architektonische Miniaturen werden in der Galerie zu sehen sein. All jene Objekte erscheinen als Zeugnisse des durch Gerard van Lankveld gegründeten utopischen Staates Monera Carkos Vlado.

Gerard van Lankveld

Die Anfänge Gerard van Lankvelds (*1947 in Gemert, Niederlande) Reich Monera gehen auf seine Jugendjahre zurück. Damals wurde er wegen seiner Andersartigkeit von seinen Altersgenossen und der Umwelt zum „Outsider“ stigmatisiert. Zurückgewiesen und der Lächerlichkeit preisgegeben, begann er sich zu wehren: Im Mai 1967 rief er seinen eigenen Staat aus, der der etablierten Ordnung den Krieg erklärte. Ein Jahr nach der Unabhängigkeit erhielt das Land seine eigene Fahne. Die Farbe Rot steht darin für die Anstrengung im Kampf, Weiß für die Hoffnung und Aufklärung, Grün für den Frieden und die Ruhe. Zum ideellen Patron des Reiches wurde Georgius Macropedius, so der lateinische Name des ebenfalls in Gemert geborenen niederländischen Humanisten Joris Lankvelt (1487-1558). Den Namen Monera erhielt Gerard van Lankvelds Enklave 1976. Das Wort ist aus mehreren Anspielungen zusammengesetzt: „moira“ ist das griechische Wort für Schicksal, „Das Schicksal erwartete von mir den Staat auszurufen“, „moneron“ meint die Vereinzelung, „Ich führe den Kampf allein“ und das lateinische „monere“ – mahnen oder erinnern – verweist darauf, damit auf dem richtigen Weg zu sein. Seit 1995 heißt der Staat vollständigMonera Carkos Vlado, dabei steht Carkos für Kaiser und Vlado für die Regierungsmacht. Die Uhren, Miniaturen von Monumenten, Schiffe, Flugzeuge und architektonische Elemente sind allesamt Teile dieses höchst humanistischen Kaisereichs Monera. Es entsteht und wächst in einem permanenten kreativen Prozess aus den Objekten, die Gerard Lankveld schafft, es ist ebenso reale wie ideale Lebenswelt. *

*Zu Gerard Langveld siehe: Thon Thelen (Hrsg.), Monera Carkos Vlado. Gerard van Langveld, Foundation Monera, 2005.

Eröffnung: Mittwoch, 1. November 2017, 19 Uhr

Veranstaltungen

These Foolish Things
Microstaaten - Gegenwelten

Donnerstag, 23. November, 20 Uhr
Ein Gespräch von Jakob Hoffmann mit dem österreichischen Regisseur (u.a.) Paul Poet gewährt Einblicke in das vielgestaltige Leben innerhalb organisierter Enklaven abseits der herkömmlichen staatlichen Ordnung. Paul Poet hat sich eingängig mit der Idee einer eigenmächtigen alternativen Lebensform beschäftigt – in seinem Film Empire me (2013) ist er dieser auf der Spur und besuchte sechs Mikro-Nationalstaaten.

Monerischer Abend
Tee, Gebäck, Filme
Mittwoch, 13. Dezember, 19 Uhr

In Zusammenarbeit mit Museum Dr. Guislain.



GOLDSTEIN GALERIE, Schweizer Straße 84, Frankfurt am Main



Mit freundlicher Unterstützung von:








Im Rahmen der Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe Die Grauen Busse der Stadt Frankfurt am Main zeigt das Atelier Goldstein der Lebenshilfe Frankfurt am Main e.V. Werke ausgewählter Künstler:

Perihan Arpacilar, Julius Bockelt, Snezana Milenkovic, Franz von Saalfeld,
Christa Sauer, Markus Schmitz, Andreas Skorupa, Juewen Zhang


Wir laden sie herzlich zur Eröffnung in die Paulskirche ein, am kommenden Montag, 16. Oktober, um 18 Uhr.

Es sprechen:
Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main
Christiane Cuticchio, Gründerin und Leitung des Atelier Goldstein

Ausstellung: 17. - 30. Oktober 2017

Paulskirche, Frankfurt am Main

Weitere Informationen finden sie unter www.die-grauen-busse-frankfurt.de









Eröffnung: Mittwoch, 6. September, 19 Uhr
Ausstellung: 7. September - 14. Oktober 2017

„Mit Franz von Saalfeld zusammen zu arbeiten war für mich eine Möglichkeit in die Welt eines anderen Künstlers einzutreten und die meine mit ihm zu teilen. Bei gemeinsamen Ausflügen haben wir Field Recordings gemacht um die Tonhöhe von verstärkten Geräuschen zu bestimmen, etwas das Franz im Gegensatz zu mir beherrscht. Er zeigte mit seine Bilder und Objekte, ich zeigte ihm meine. Wir verbrachten Zeit mit Schauen und Hören.

Es gibt eine Art von angehäuftem Wissen, buchstäblich ein Haufen, bedingt durch die einfache Tatsache des Schauens und Hörens. Es bewegt uns und bestimmt unser Schaffen, wie eine Art inhärente Reaktion darauf, ähnlich dem Impuls, eine zunächst verborgene Geräuschquelle auf unsere eigene Erwartungshaltung hin zu überprüfen. Dies kultiviert das Bedürfnis zu deuten, umzudeuten und zu teilen.

GESCHÄFT / SCHRANK / HAAR / LAND verweist auf eine Reihe unserer Reaktionen auf Bilder, die ich in das Atelier Goldstein mitgebracht habe. Unsere Wörter beschreiben nicht was wir sahen, sondern etwas, das wir während des Betrachtens nicht sehen konnten. Wörter alleine verweisen auf etwas und die Idee von etwas. Die in der Goldstein Galerie gezeigten Objekte, Video- und Papierarbeiten sind eben etwas oder die Idee von etwas, Kennzeichen einer Zeit und Ort, und darüber hinaus.“

Adrian Williams, 2017

Seit Mitte 2016 treffen sich Adrian Williams und Franz von Saalfeld regelmäßig zum gemeinsamen Arbeiten und Austausch über das jeweilige Werk. Die Goldstein Galerie zeigt neben einer in dieser Zusammenarbeit entstandenen Videoarbeit großformatige textile Wandarbeiten von Adrian Williams sowie einen Großteil von Franz von Saalfelds Bühnenmodellen, die er für ein noch in Arbeit befindliches Bühnenstück angefertigt hat.

GOLDSTEIN GALERIE, Schweizer Straße 84, Frankfurt am Main



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Anläßlich des Kultursommerfests der Fabrik Sachsenhausen öffnet Atelier Goldstein seine Türen und bietet Arbeiten auf Leinwand und Papier zum Verkauf.

Wir freuen uns ihnen Werke von Perihan Arpacilar, Wolfgang Bielaczek, Julius Bockelt, Hans-Jörg Georgi, Snezana Milenkovic, Franz von Saalfeld, Christa Sauer, Andreas Skorupa und Juewen Zhang anbieten zu können.

13. August 2017, 11 - 18 Uhr
Mittlerer Hasenpfad 5
Frankfurt / M

Weitere Informationen zum Kultursommerfest finden sie unter: www.die-fabrik-frankfurt.de










Ab dem 7. August werden die Räume der Goldstein Galerie zum Labor.

In der ersten Woche nutzen Julius Bockelt und Sven Fritz die Räume als Musikstudio, in dem sie auf Grundlage von Bockelts Zeichnungen und Fotografien experimentelle Kompositionen und eine audiovisuelle Performance entwickeln.

In der zweiten Woche wird Julius Bockelt das Schaufenster der Galerie in ein temporäres Kunstwerk verwandeln und seine Zeichnungen vor den Augen der Passanten direkt auf die Scheibe übertragen.

Am 21. August ziehen Julia Krause-Harder und Lutz Pillong in die Galerieräume. Krause-Harder arbeitet bereits seit vielen Monaten an einer raumgreifenden textilen Weltkarte, die sie unter dem Arbeitstitel La Creation du Monde als Installtion für eine Ausstellung konzipiert, die im Januar 2018 in der Goldstein Galerie eröffnen wird. In der letzten Laborwoche werden Krause-Harder und Pillong die Räumlichkeiten im Hinblick auf diese Installation ausloten.


GOLDSTEIN GALERIE, Schweizer Straße 84, Frankfurt am Main



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Das reisende Denkmal der Grauen Busse erreicht Frankfurt am Main und macht ab dem 19. August 2017 bis Mai 2018 auf dem Rathenauplatz Station. Mit einer begleitenden Veranstaltungsreihe wird an die Opfer der Euthanasie -Verbrechen der Nationalsozialisten erinnert.

Atelier Goldstein wird in diesem Rahmen Arbeiten von Goldstein Künstlern unter dem Titel „Ballastexistenzen“-? vom 17. - 30. Oktober 2017 in der Paulskirche zeigen.

Ausführliche Informationen zu Den Grauen Bussen und zur Ausstellung finden sie unter:
www.die-grauen-busse-frankfurt.de











PERIHAN ARPACILAR - DIESE GEISTER

Eröffnung: Mittwoch, 28. Juni 2017, 19 Uhr
Ausstellung: 29. Juni - 5. August 2017

Die Atelier Goldstein Künstlerin Perihan Arpacilar beschäftigt sich seit 2016 mit Porträts von Persönlichkeiten, die in ihrem Leben und ihrer künstlerischen Arbeit einen Eindruck hinterlassen haben. Sie nähert sich diesem Sujet künstlerisch auf zwei sehr verschiedenartige Weisen:

Bei ihrer Arbeit mit Tusche macht sich Arpacilar die besondere Wirkung von Wasser zu eigen. Die Zufälligkeit von fließenden Pigmenten führt in diesem beschleunigten Prozess zu eigentümlichen, geisterhaften Portraits. Tadashi Hattori, Kurator am Hyogo Prefectural Museum of Art, Kôbe, schrieb dazu: „In Wasser gelöste Pigmente fließen über das Papier. Dann wird die diffuse Form eines menschlichen Gesichts sichtbar. Es ist kaum zu fassen, wie Perihan Arpacilar mit diesem nur geringen Einsatz von Farbe und den subtilen Pinselstrichen einem Mann oder einer Frau auf dem Papier eine solche Präsenz verleihen kann.“

Parallel arbeitet Perihan Arpacilar an Holzschnitten, die in ihrer Entstehung und Anmutung einen gänzlich anderen Weg beschreiten. Die Langsamkeit und grafische Härte dieser Technik sind offen sichtbar und verkörpern für Arpacilar ein Gegengewicht zur Flüchtigkeit der Tusche.
So ist in den vergangenen Monaten der Zyklus „Kult“ entstanden, Porträts von acht unverkennbaren Künstlerikonen in limitierter Edition, die nun in der Goldstein Galerie Arpacilars Tuschebildern gegenüber gestellt werden.


Sonntag, 2. Juli, 11 Uhr
THESE FOOLISH THINGS / Sonntagsmatinee
Künstlergespräch
Jakob Hoffmann trifft Perihan Arpacilar

Detailliertere Informationen finden sie unter DIESE GEISTER


GOLDSTEIN GALERIE, Schweizer Straße 84, Frankfurt am Main



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10. Juni 2017 - 2. April 2018

Ab Juni 2017 findet die bislang größte Ausstellung des Museum Of Everything im Museum of Old and New Art (MONA), Tasmanien, Australien statt.

Das Atelier Goldstein ist mit mehr als 40 Arbeiten der Künstler Hans Jörg Georgi (Flugobjekte), Julia Krause-Harder (Dinosaurier Skulpturen) und Julius Bockelt (Zeichnungen), vertreten.

Insgesamt werden 100 Künstler bis April 2018 im MONA zu sehen sein.

Weitere Informationen finden sie unter:
www.mona.net.au
www.musevery.com.au